Reisebericht Teil 1 - San Pedro de Atacama

Veröffentlicht auf von Lea

Am 29.11.2014 ging es los, ab in den Norden! 25 h Busfahrt lagen vor mir und eine anstrengende, aber beeindruckende Zeit. Es sollten drei einhalb Tage in San Pedro de Atacama, eine viertägige Rundtour zum Salar de Uyuni und zurück, sowie zwei Tage in La Serena werden. Aber von Anfang an:
Der Bus fuhr gegen halb 12 Uhr mittags aus Santiago Zentrum und so machte ich mich schwer bepackt auf den bekannten Weg in Richtung Innenstadt. Zur Micro laufen (Bus), mit dieser zur Metro fahren, gut 30 Minuten Metro und dann war ich nach einer Stunde auch „schon“ am Terminal, und das alles mit meinem vollen Reiserucksack und Tagesruck am Bauch.

Zwei Tage zuvor hatte ich mein Busticket erstanden, das war auch gut so, denn an den Schaltern sind immer Unmengen an Leuten. In chilenischen Reisebussen gibt es Klassen wie im Flugzeug, Clásico, Sémi Cama, Salón Cama und Premium, wobei Clásico ein normaler Reisebus ist, Sémi Cama der Standard für Nachtfahrten (man kann den Sitz ein paar Grad weiter nach hinten verstellen und hat eine Fußablage), bei Salón Cama befinden sich in einer Reihe nur 3 statt 4 Sitzen (oder viel besser Sessel) und man kann sich noch besser nach hinten lehnen. Premium ist dann der Sitz, der sich ganz flach zum Bett umbauen lässt.
Ich hatte Salón Cama, weil es ein gutes Angebot gab. Die Preise werden nämlich nicht zeitbedingt teurer, sondern es hängt eher daran, wie voll der entsprechende Bus ist. Mit dem Sitzplatz hatte ich auch sehr viel Glück, da ich in der ersten Reihe saß (oben, zweistöckiger Bus) und mir also nichts die Sicht durch riesige Glasscheibe blockierte! Gerade in der Wüste war das sehr beeindruckend.
Ich muss sagen, ich bin noch nie so bequem Bus gefahren! Man sitzt sich auch nach x Stunden nicht den Hintern platt und ich habe im Vergleich zum Flugzeug traumhaft geschlafen. (Ca. 6 h)
Vielleicht hätte ich mehr, oder zumindest schon früher geschlafen, wenn nicht das ständige Geballer irgendwelcher Actionfilme auf dem Fernseher direkt über unseren Köpfen gewesen wären. Dank der günstigen Position des Bildschirms hätte ich den Film nicht einmal gucken können, wenn ich es gewollt hätte. Laut und hell war's trotzdem. Aber so schlimm war es nicht, denn um Mitternacht war Schluss.
Außerdem hatte ich das Gefühl, eine Person mit dem doppelten Körperumfang von mir hätte auch noch bequem in den Sessel gepasst – Platz ohne Ende.
Zu Essen gab es mittags und abends zwei Schinken-Käse-Sandwichs. Die amerikanische Variante mit weißem, labberigem Toast. Lecker war es aber. Außerdem habe ich mich mit Cosima, einem Mädchen in meiner Reihe unterhalten. Es sollte sich herausstellen, dass sie auch Deutsch ist, auf dem Weg nach San Pedro de Atacama war und mit mir im gleichen Hostel. Irgendwann am frühen Morgen mussten wir in Antofagasta, einer Stadt im Norden, den Bus wechseln, sodass wir von nun an Sémi Cama gefahren sind. Der Bus war leider ziemlich dreckig und es war kompliziert, mit dem Ticket des anderen Busses einen Sitzplatz im neuen Bus zu bekommen. Irgendwie hat es funktioniert und fünf Stunden später waren wir in San Pedro de Atacama und schleppten in der brennenden Sonne unsere Rucksäcke zum Hostel.

Es folgten zweieinhalb sehr anstrengende und ein entspannter Tag in San Pedro.
Der Rezeptionist von unserem Hostel war so freundlich, uns in ein Zimmer zu legen, als wir ihm erzählten, dass wir uns im Bus kennengelernt hatten.
Um kurz vor 1 Uhr im Hostel angekommen, bot der Hostelbesitzer an, uns noch schnell bis 1 Uhr für eine Tour am Nachmittag einzutragen. Also buchten wir eine Tour zum Valle de la Luna, dem Mondtal. Dazu muss man sagen, dass San Pedro selbst ein Dorf mit nettem Zentrum ist. Etwas zu sehen gibt es dort nicht wirklich. Dafür hat die Umgebung einiges zu bieten und wenn man nicht gerade ein Auto oder ein Mietauto zur Verfügung hat, muss man sich eben organisierten Touren anschließen.

Das Hostel an sich war sehr entspannt, im kleinen Innenhof gab es schattige Sitzmöglichkeiten und Hängematten, an der Rezeption einen uralten, quadratischen PC mit erstaunlicherweise Windows 7 und grottenschlechtes Wlan, was aber eher an der allgemeinen Internetsituation in San Pedro als am Hostel liegt. Es war relativ sauber und die Zimmer waren auch völlig in Ordnung. Es gab sogar ein Planschbecken und was viel wichtiger ist, zwei Gemeinschaftsküchen!

Bevor es um 4 Uhr losging, gingen wir also noch ins Zentrum um ein paar Dinge zum Essen zu kaufen und um uns eine Agentur für die nächsten Tage zu suchen – das Hostel hatte höhere Preise als die meisten anderen Anbieter. In den Straßen oder eher (staubigen) Gassen von San Pedro de Atacama wimmelt es nur so von Restaurants, Geldwechselstuben und vor allem Touranbietern. So unterschiedlich waren auch die Angebote, die uns gemacht wurden. Die meisten bieten ein ähnliches „Komplettprogramm“ an (die wichtigsten Attraktionen) für das es dann eine kleine Ermäßigung gibt. Allerdings hatten wir das Valle de la Luna nunmal schon gebucht und niemand wollte uns ein Angebot ohne dieses machen. Letztendlich fanden wir doch einen kleinen Anbieter und ich muss sagen, wir haben echt Glück gehabt. Alles war super und im Vergleich mit anderen im Hostel sind wir relativ günstig weggekommen. Gebucht haben wir eine Tour zu den Geysiren El Tatio, zu der Laguna Cejar und den Lagunas Altiplanicas gemacht. Aber Details gibt’s später.

Am Markt und in den Minimärkten haben wir schließlich Nudeln, Gemüse und Obst gekauft und dann war es auch schon bald 16 Uhr, sodass wir zu unserer Tour abgeholt wurden.
 

Valle de la Luna

Das Tal heißt "Tal des Mondes" und das wohl auch zurecht, denn durch das Gestein ähnelt es einer Mondlandschaft, sehr beeindruckend. Die Hinfahrt dauerte nur ca. 15 Minuten und ab dann legten wir immer wieder Stopps ein um ein Stück zu laufen, Fotos zu machen und so weiter. Die Tour endete an einem Punkt, von dem man einen herrlichen Ausblick auf das ganze Tal hat und dort haben wir uns den Sonnenuntergang angesehen. Für mich, die noch nie am Gran Canyon war, fühlte es sich ein bisschen so an. Nur, dass der Gran Canyon noch sehr viel beeindruckender sein muss!

Reisebericht Teil 1 - San Pedro de Atacama
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Um 9 Uhr zurück im Hostel machten wir uns schnell etwas zum Abendessen, gingen duschen und dann sehr früh ins Bett, denn wir mussten am nächsten Morgen um 4:30 Uhr abfahrbereit sein.
 

Geysire El Tatio

Um 4 Uhr haben wir uns schließlich aus dem Bett gequält, eigentlich viel zu müde um überhaupt irgend etwas zu machen. Außerdem war es ziemlich kalt. Das ist in einer Wüste auf über 2000 Metern Höhe nachts wohl nicht weiter verwunderlich. Auf jeden Fall sollte es noch einige Meter höher zu den Geysiren gehen, sodass wir uns in sämtliche Jacken einwickelten und nicht weniger als 40 Minuten darauf warteten, abgeholt zu werden. Da die Agenturen aber verschiedene Hostels und Hotels anfahren, war das fast zu erwarten. Im Bus (oder Bulli oder wie auch immer) versuchte ich nochmal zu schlafen, aber die Straßen wurden sehr bald uneben und natürlich besaß das Auto (wenn überhaupt) eine sehr schlechte Federung. 15 Minuten habe ich dann doch geschlafen, mit meinem Schal als Decke und an die Scheibe gelehnt. Dann ist es mir am dünnen Fenster zu kalt geworden und es war vorbei mit dem Schlaf.

Nach eineinhalb Stunden und immer noch vor Sonnenaufgang erreichten wir die Geysire. Vor Sonnenaufgang sind sie wirklich beeindruckend. Das von Vulkanen erhitzte Wasser sprudelt an der Oberfläche und durch die kalte Luft entstehen riesige Dampfsäulen, Meter hoch. Dazu muss man sagen, dass das Wasser so heiß ist, dass man sich bei Kontakt hoffnungslos verbrühen würde und die Lufttemperatur nachts gerne auf unter minus 10 Grad fällt. Daher entsteht der Dampf, der jedoch bei Sonnenaufgang sehr schnell verschwindet. Die Atacamawüste hat nämlich die höchste Sonneneinstrahlung der Welt und so wird es im Sommer auch auf 4200 Metern nach Sonnenaufgang recht schnell warm. Vorher trotz Mütze und Schal sehr gefroren, war mir dann schnell zu warm und wir frühstückten. Denn während wir uns alles angeschaut und viele Fotos gemacht hatten, hatten unsere Guides das Frühstück aufgebaut. Gegessen haben wir sehr gut, es gab Brot, Käse, Schinken, Kuchen, warme Milch für Kaffee oder Kakao, Tee und sogar Cornflakes. Corinna und ich entschieden, dass das wahrscheinlich das beste Frühstück war, dass wir in San Pedro bekommen würden.

Danach ging es weiter zu Thermen, die am Eingang zu den Geysiren lagen. Durch die heißen Quellen wurde das Becken erhitzt. Zwar war der Wind kalt und es kostete einige Überwindung, die Kleidung abzulegen, aber im warmen Wasser war das schnell vergessen. Nach 15 Minuten als wir aus dem Becken stiegen, wurde es wieder sehr, sehr kalt! Trotzdem hat es sich gelohnt.

Reisebericht Teil 1 - San Pedro de Atacama
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Auf dem Rückweg glitzerte die Sonne auf den Bergen, die von gelbem Wüstengras bedeckt waren und wir machten noch Halt bei einem kleinen Dorf namens Socaire. Es bestand aus kleinen Lehmhütten mit Strohdächern und es sah ganz danach aus, dass alles eine einzige Touri-Aktion wäre. Es gab nämlich berühmte Fleischspieße aus Vicuña zu kaufen, einer Art Lama. Überflüssig zu erwähnen, dass diese mit 3-4€ für 4 Stückchen Fleisch völlig überteuert waren und sich trotzdem alle Touristen auf sie stürzten. So guckten wir uns alles einmal an und verbrachten den Rest der Zeit müde wie wir waren in der Sonne sitzend. Auf dem Rückweg sahen wir dann noch einige Lamas und Vicunas und kamen letztendlich todmüde mittags in San Pedro an.

Reisebericht Teil 1 - San Pedro de Atacama
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Aber damit war der Tag leider oder auch zum Glück noch nicht zu Ende, denn es stand noch die Tour zur Laguna Cejar an.

Um 4 Uhr sollte es losgehen, deshalb gingen wir vorher noch einkaufen und ich informierte mich bei diversen Anbietern über die Tour zum Salar de Uyuni.

 

 

Laguna Cejar
 

Auf der Tour zur Laguna Cejar hatten wir den gleichen Tourguide wie am Morgen und er schlug vor, die 3 Orte, die wir besuchen würden, in umgekehrter Reihenfolge anzufahren wie normalerweise üblich. Dadurch vermieden wir wahrscheinlich Touristenmassen.

Nach einigen Minuten Fahrt erreichten wir die Laguna Tebinquinche, eine der vielen Lagunen in der Wüste. Besonders ist sie, weil sie unglaublich Türkis ist und sich an den Rändern strahlend weiße Salzablagerungen gebildet haben. Wir waren jedenfalls sehr beeindruckt von den strahlenden Farben.

Reisebericht Teil 1 - San Pedro de Atacama
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Etliche Fotos später setzten wir unseren Weg fort zu den „Ojos del Salar“ - den Augen der Salzwüste. Dabei handelt es sich um 2 Krater, die ziemlich tief sein müssen. Einer ist mit Süßwasser gefüllt und der andere mit Salzwasser. Aus der Luft sollen sie aussehen wie 2 dunkle Augen, da sie auch die gleiche Größe haben. Den Erklärungen zur Entstehung konnte ich mit meinem Spanisch nicht ganz folgen.

Jedoch konnten die, die wollten, mit Anlauf hinein springen. Man hatte uns wieder geraten, die Badesachen schon unter der Kleidung zu tragen. So wagten Cosima und ich es, auch wenn das Wasser wirklich eiskalt war (dank der niedrigen nächtlichen Temperaturen und der Tiefe des Kraters) und der Wind machte alles nicht gerade besser.

In Badesachen und Handtuch ging es dann zum Hauptziel, der Laguna Cejar.
Die Laguna Cejar hat einen ähnlichen Salzgehalt wie das Tote Meer, sodass man ganz von alleine schwimmt. Wieder war der Wind sehr kalt und man riet uns, die Haare nicht nass zu machen und vor allem Augenkontakt zu vermeiden. Meine Haare wurden trotzdem nass, denn sonst kann man sich ja nicht ins Wasser legen und „schweben“. Nach einigen Minuten fing das Salz trotzdem an zu brennen, sodass der Spaß dann schnell vorbei war. Zum Glück gab es duschen, doch diese waren wirklich eiskalt. Ich habe wahrscheinlich noch nie so kalt geduscht, aber dort, wo das salzige Wasser schon getrocknet war, war man sehr weiß und die Haare drohten, ganz hart und brüchig zu werden. Also hieß es die Zähne zusammenkneifen und Salz wegduschen. Andere Leute sahen uns und dachten wohl nicht, dass das Wasser soo kalt war. Jedenfalls schienen sie etwas überrascht.

 

Nach einer kalten Dusche sollte einem normalerweise warm sein, aber da mein Handtuch voller Salz war, musste ich mich im Wind trocknen lassen. Brrrrrrr! Ich fühlte mich wie ein einziger Eisklotz, aber letztendlich hatte es sich wirklich gelohnt, denn das Gefühl, vom Wasser getragen zu werden, ist unglaublich! Und wer will schon den ganzen Tag salzig klebrig sein?! Abschließend gab es zu Sonnenuntergang vorm lilagefärbten Vulkan einen Snack und Pisco Sour (Pisco = Traubenschnaps, „Nationalgetränk“, Pisco mit Zitrone, wenn es frisch gemacht ist, mit Ei). Als wir schließlich gegen 9 Uhr zurück waren, waren wir natürlich todmüde. Jedenfalls aßen wir noch und dann ging es auch schon bald ins Bett um am nächsten Morgen um 7:30Uhr wieder Bereit zur Abfahrt zu sein.

 

Reisebericht Teil 1 - San Pedro de Atacama
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Lagunas Altiplanicas

Die Lagunas Altiplanicas sind zwei Lagunen, ein gutes Stück von San Pedro entfernt und auch ziemlich hoch gelegen. Wir waren früh, noch keine anderen Touristen waren dort. In der Morgensonne glitzert das Wasser und die Farben bilden scharfe Kontraste. Dunkelblaues Wasser, am Rand weiße Salzablagerungen, ringsherum Erde und goldgelbes Wüstengras, dazu die Berge und schließlich der strahlend blaue Himmel. Auch wenn die Bilder täuschen, war es sehr kalt, denn die Sonne hatte kaum Kraft und der Wind sorgte dafür, dass wir ziemlich froren.

Trotzdem war es wunderschön und hat sich wirklich gelohnt! Wir haben sogar einen Wüstenfuchs gesehen, allerdings war er zu weit weg um ihn vernünftig zu fotografieren (zumindest mit maximal 135mm). Vereinzelt gab es auch Flamingos, allerdings haben die sich von den Menschen ferngehalten.

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Danach ging es schließlich zur Laguna Chaxa, einem Reservat mit vielen Flamingos! Dort war es so warm, dass ich mir einen Sonnenbrand eingefangen habe, aber zum Glück nur einen leichten. Viel erzählen brauche ich nicht, denn Bilder beschreiben den Ort einfach am besten.
Und ich liebe einfach Flamingos! Ich finde, es gibt keine ästhetischerenTiere als sie!!

Reisebericht Teil 1 - San Pedro de Atacama
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Am Ende hielten wir noch in einem kleinen Dorf, wo ich echt schöne Postkarten entdeckt habe. In San Pedro selbst gab es nur hässliche. Bekannt ist das Dorf für seinen Glockenturm. In der Kirche dazu war alles weihnachtlich geschmückt, typisch für ganz Chile mit viel rosa und kitschig ohne Ende. (Aber es muss ja nicht jedem gefallen).

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Den nächsten Tag hatten wir uns freigenommen, beziehungsweise freigehalten. Nachdem ich die Bolivientour am Tag davor reserviert hatte, musste ich sie noch bezahlen und eigentlich wollten wir am Abend noch eine Sternentour machen, denn der Sternenhimmel ist unglaublich! Unglaublich klar, unglaublich nah und immer gut sichtbar, denn in der trockensten Wüste der Welt regnet es alle paar Jahre ein paar Tropfen, also quasi nie. Das fiel leider aus, da in ein paar Tagen Vollmond gewesen war und die einzige Agentur mit Teleskopen deshalb geschlossen hatte. Sehr schade. Also verbrachten wir einen entspannten Tag im Hostel, ich buchte noch mein Busticket für die Busfahrt nach La Serena, nachdem ich aus Bolivien zurückkommen würde.
Abends wurde gepackt und am nächsten Morgen ging es los!

Ist das jetzt endlich alles? Neeee! Nicht einmal die erste Hälfte.
Wer bis hierhin durchgehalten hat und von meinem Geschwafel immer noch nicht gelangweilt ist, für den gibt's nen Daumen hoch und den zweiten Teil des Berichts:

Hier gehts weiter zu Teil 2 - Salar de Uyuni, Bolivien.

Ich hoffe, euch gefällt mein Bericht, Feedback ist wie immer gewünscht!
Liebe Grüße, Lea

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Veröffentlicht in Urlaub, Natur

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